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Ansichten in der Politik

Erst vor einigen wenigen Wochen wurde in Deutschland die Bundestagswahl abgehalten. Dabei ging es um nichts geringeres als die Regierung für die kommende Legislaturperiode. Vor der Wahl bestand die Regierung aus einer großen Koalition der CDU und SPD. Nun hat man einen neuen Bundestag, dem zum Beispiel auch die AFD angehört.

Diese drei Parteien haben unterschiedliche Standpunkte

Die AFD hat es nicht in die Regierung gepackt, dafür eine Partei, die man vorher nicht unbedingt als Regierungspartei hätte sehen können, es geht um die Grünen, es geht aber auch um die FDP. Vor vier Jahren saß die FDP sogar noch auf der Regierungsbank. Danach ist sie aber abgewählt worden und man hatte sogar den Einzug in den Bundestag verpasst. Das ist nun ca. vier Jahre her und wieder unterhalten sich FDP und CDU, nun aber mit den Grünen.

Es dürfte wenig verwundern, dass die Parteien in einigen Fragen große Unterschiede haben, so zum Beispiel im Bereich der Flüchtlinge, Mindestlohn oder aber den Kohleausstieg. Was aber sind die Positionen der drei entsprechenden Parteien? Zunächst einmal möchten die Grünen dafür sorgen, dass man bis zum Jahr 2030 die komplette Energieversorgung auf erneuerbare Energien basiert. Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel, was aber bei einer Partei mit dem Namen nicht unbedingt überraschend ist.

Kann der Ausstieg gelingen?

Was will die FDP? Der Zweite im Bunde ist die FDP. Sie will sich erst einmal nicht von der Energieversorgung basierend auf fossilen Brennstoffen entziehen. Dann ist da noch die CDU. Sie war in den letzten zwölf Jahren stets die Partei, die die Kanzlerin gestellt hat und daher ist es interessant zu sehen, was sich unter ihr im Bereich der erneuerbaren Energie getan hat.

Deutschland hat sich zwar ehrgeizige Ziele gesetzt, gab es auch einen Vorstoß, der beinhaltete, dass sich Deutschland von dem Pariser Abkommen entziehen sollte. Das Pariser Abkommen, damit ist ein Abkommen gemeint, dass sich auf den weltweiten Klimaschutz bezieht und erst von der US Regierung gekündigt wurde. Außerdem ist seit Kurzem in NRW eine Regierung aus FDP und CDU vorhanden und sie haben schon jetzt einige Projekte im Bereich der erneuerbaren Energie auf Eis gelegt.

Noch ist nichts entschieden

Man kann also behaupten, dass man in Deutschland zwar sehr oft über erneuerbare Energien spricht, ihre Einführung und Förderung aber durchaus noch verbessert werden kann. Leider ist die Politik nicht so einfach gestrickt, wie der letzte Satz und es bleibt wohl viel Arbeit übrig für die Verhandler der drei Parteien, die sich eventuell bald auf der Regierungsbank wiederfinden werden. Und dann mit oder ohne Einigung in dieser pikanten Frage, die auch über die Zukunftsfähigkeit dieses Landes entscheiden wird.

Ist Biostrom immer verfügbar?

Eine der größten Fragen, die Menschen umtreibt, wenn es um den Bereich des Biostroms geht, bezieht sich auf die Verfügbarkeit des Stroms aus erneuerbaren Brennstoffen. Wir sind es gewöhnt, dass der Strom sofort geliefert wird, wenn wir ein Gerät in die Steckdose stecken. Das geht nicht nur Privatpersonen so, sondern auch den Firmen, einige von ihnen sind sogar auf die permanente Verfügbarkeit angewiesen, wie zum Beispiel Krankenhäuser. Sobald die Stromversorgung gekappt ist, kann das sehr ernste Folgen für die Patienten haben, da in diesen Momenten die Maschinen nicht mehr laufen würden und dann zum Beispiel eine Atemmaschine ausfallen würde und wir wissen alle was passiert, wenn man keine Luft bekommt.

Kann Deutschland das packen?

Im Zusammenhang mit dieser Frage geht es auch im die Umsetzung der Lösung. Die simpelste Idee würde beinhalten, dass man einfach genug Anlagen baut, die erneuerbare Energie herstellen können. Das würde dann also bedeuten, dass einige Acker und Wiesen für die Erzeugung von erneuerbarer Energie genutzt werden würden.

 Was sich in der Theorie erst einmal sehr einfach und vor allem machbar anhört, ist in der Tat leider nicht so einfach zu realisieren. Der Grund hierfür liegt an der geografischen Lage Deutschlands. Natürlich gibt es Tage in denen die Temperatur über 35°steigt, in sehr vielen Fällen schafft sie aber nicht einmal diese Marke. Und wenn die Sonne scheint, dann kann man nicht behaupten, dass es immer angenehm ist, wenn man ohne Jacke vor die Tür geht. Ganz und gar nicht.

Ähnliches gilt für den Wind. Es gibt einige Tage an denen werden die Unwetterwarnungen oft und deutlich kommuniziert. Dann gibt es aber immer wieder einige Tage, an denen überhaupt kein Lüftchen weht.
Sollen Endverbraucher das dann einfach so hinnehmen? Sollen sie sich damit abfinden, dass es manchmal eben nicht möglich ist, dass man das WLAN nutzt und Lebensmittel immer wieder verderben, da der Strom für den Kühlschrank nicht ausreicht?

Ansichten der Politik

Solche Fragen dürften sehr wahrscheinlich für große Skepsis sorgen und nicht dazu beitragen, dass man in Zukunft weiter auf die grüne Energie setzen wird. Daher müssen jetzt Antworten auf eben solche Fragen gefunden werden, erst dann kann man wohl wirklich an eine Veränderung glauben.

Dazu braucht es aber auch Glück, zum Beispiel im Bereich der Politik. Gut wäre es, wenn man eine Partei an der Macht hätte, die eben genau solch Energie fördern möchte. Mit einigen Parteien ist das aber schwer zu machen.